Fachbereich
Germanistik / Didaktik
Veranstaltung
Gesprächsanalysen zur Unterrichtskommunikation
Studienprogramm/e
Lehramt LAS und LAG Deutsche Sprache und Literatur, Deutsch als Fremdsprache
Teilnehmerzahl
27

Ziel
Mit der Portfolioarbeit sollte ein kontinuierlicher Prozess der Auseinandersetzung mit dem Seminargeschehen angeregt werden. Die begleitende Reflexion der eigenen Arbeitsweise sowie der Arbeit der KommilitonInnen strebt eine Intensivierung des Lernprozesses während des Semesterverlaufes an. Dabei geht es um Wiederholung, Vertiefung des Gelernten, nachhaltige Dokumentation des Arbeitsprozesses und der (Zwischen)Ergebnisse.
Zielgruppe
Zum einen ist der Dozent ein Adressat, zum anderen – und in erster Linie auch der Bearbeiter des Portfolios selbst. Die KommilitonInnen können in einer Sitzung ggf. wechselseitig ihre Portfolios vorstellen; dies ist aber bestenfalls zur punktuellen Präsentation gedacht.
Werkzeug/e
ILIAS-Werkzeuge „Portfolio“, „Blog“ oder „Wiki“ oder eine geeignete Alternative
Sammlung
- eigene Arbeitsschritte - Arbeitsergebnisse - Seminar-Beobachtungen - Feedback für KommilitonInnen, Ergebnisse aus den Sitzungen u. eigener Recherchen, Reflexion des eigenen Beitrags u. der jeweiligen Sitzung u. des gesamten Seminars
Zeitpunkt
Das Portfolio wird erst im Anschluss ‚gefordert‘; allerdings wurde zu Beginn die Empfehlung ausgegeben, unbedingt parallel zum Seminar- u. Arbeitsprozess daran zu arbeiten, da eine komplette Nacharbeit kaum möglich und vor allem nicht sinnvoll ist.
Kommunikation
Das war - in diesem Seminar jedenfalls – weder gefordert, noch intendiert.
Leistung
Das Portfolio bildete neben Referat, Rollenspiel und Feedback-Beiträgen die zentrale ‚Leistung‘ zur Bewertung des Seminars (Äquivalent zur Hausarbeit).
Fazit
Aus Dozentensicht – und unter Zuhilfenahme der Rückmeldungen der Studierenden – ist – obwohl kaum Erfahrungen mit den Werkzeugen (Ilias, Video-Aufzeichnung) und dem Instrument ‚Portfolio‘ vorlagen, eine uneingeschränkt sehr positive Einschätzung gerechtfertigt. Die intendierten Ziele (s.o.) und Kompetenzzuwächse lassen sich deutlich belegen und die anfängliche Unsicherheit bei einigen Technikunerfahrenen, wich einer Neugier und interessierten Teilnahme. Ausnahmslos sind die vorgelegten Portfolios – so unterschiedlich sie im Einzelnen sind – aussagekräftig und individuell differenziert. Die zentrale Kritik der Studierenden an der Veranstaltung richtete sich weder auf die Technik noch auf die Portfolio-Anforderungen, sondern betraf ausschließlich die Gruppengröße. 27 Teilnehmer sind für ein derartiges Projekt-Seminar, mit vielen Eigenanteilen und entsprechend hohem Koordinierungsaufwand definitiv zu umfänglich. 15 – max. 20 TN wären ‚handhabbar‘ und sinnvoll gewesen. Hinzu kam, dass zwei Studierendengruppen bzw. Abschlüsse (Master/Lehramt) adressiert waren, die sehr unterschiedliche Perspektiven auf das Thema insgesamt und unterschiedliche Interessen und Vorkenntnisse aufweisen. Eine entsprechend heterogene Zielgruppe würde ich aus Dozentensicht zukünftig vermeiden, kann aber ansonsten nur Positives berichten und eine Veranstaltung mit diesen Werkzeugen und dem begleitenden Einsatz von Portfolios definitiv empfehlen. Wichtig ist ein guter technischer Support, den ich vollumfänglich und zur vollsten Zufriedenheit durch kompetente und engagierte Mitarbeiter aus dem @LLZ erhalten habe. Herzlichen Dank dafür. Empfehlung: Unbedingt ausprobieren!

Hochschule
Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg
DozentIn
Prof. Matthias Ballod
Kontakt
matthias.ballod@germanistik.uni-halle.de